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Ziele


Zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit wird es immer notwendiger, die heterogenen Datentypen und Datenquellen der Gesundheitsdienste im Sinne von One Health gemeinsam und nachhaltig zu nutzen. Das gilt insbesondere für Informationen zu Zoonosen und Antibiotikaresistenzen. Voraussetzung für die gemeinsame Nutzung ist eine Angleichung der Datenbasis. Das Land Niedersachsen und die Projektpartner haben sich aufgrund ihrer Expertise für das Projekt Connect OHD zusammengeschlossen, um ein Konzept zur gemeinsamen Nutzung der Routinedaten zu entwickeln. Ziel ist es, bestehende Informationen für gezielte Analysen zu nutzen. Anhand von Anwendungsfällen, z.B. aus dem Bereich der durch Lebensmittel übertragenen Erkrankungen, wird der Mehrwert der institutionsübergreifenden Zusammenführung strukturierter, anonymisierter Daten überprüft. Ein wichtiger Aspekt von Connect OHD ist die Klärung des rechtlichen Rahmens zur Nachnutzung der Daten für die Forschung und die Entwicklung eines gemeinsamen Datenschutzkonzeptes.


Hauptsächlich stehen 3 Ziele im Vordergrund.

One Health Target 1

Bild von Free-Photos auf Pixabay
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Analyse und Identifikation regionaler und zeitlicher Zusammenhänge an der Schnittstelle Mensch-Tier-Umwelt.
Der Hintergrund: Viele zoonotische Krankheiten werden auch durch externe Faktoren beeinflusst. Dies gilt insbesondere für durch Vektoren übertragene Krankheiten, deren Häufigkeit mit Klimawandel und steigenden Temperaturen zunimmt. Beispiel sind Mückenarten die das West-Nil-Fieber übertragen oder auch die Übertragung des Hantavirus durch Rötelmäuse.

One Health Target 2

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Risikofrüherkennung und Bewertung von Krankheitsausbrüchen, insbesondere lebensmittelbedingte Ausbrüche (zum Beispiel Lebensmittelkontaminationen mit EHEC/VTEC oder Salmonellen).
Der Hintergrund: Viele Zoonosen treten nicht kontinuierlich über das Jahr hinweg auf, sondern weisen starke saisonale und regionale Schwankungen auf. Das Auftreten von Erregern wird in verschiedenen Datenquellen erfasst. Um eine Zunahme des Vorkommens von Erregern frühzeitig zu erkennen, müssen alle zur Verfügung stehenden Datenquellen genutzt werden. Dies ist nur mit speziellen statistischen Methoden und bei einer ausreichenden Datenhomogenität möglich.

One Health Target 3

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Erfassung der epidemiologischen Zusammenhänge und Übertragungsketten von populationsrelevanten Erkrankungen wie Zoonosen und antibiotikaresistenten Erregern in Niedersachsen.
Der Hintergrund: Die Übertragung von Zoonosen kann durch direkten Kontakt mit infizierten Menschen oder Tieren, den Konsum von kontaminierten Lebensmitteln oder durch indirekten Kontakt (zum Beispiel durch verunreinigtes Wasser) erfolgen. Mit statistischen Methoden werden verschiedene Übertragungswege und epidemiologische Zusammenhänge, unter Berücksichtigung der Bereiche Lebensmittel, Human- und Tiermedizin, untersucht.




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